Die Firmengeschichte



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der Tischlerei Eckelmann
Sögelner Straße 5
49597 Rieste

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Firmengeschichte der Tischlerei Eckelmann         

Mit einer über 100-jährigen Tradition wird die Tischlerei von Rainer Eckelmann geführt.

Der Familienbetrieb Tischlerei Eckelmann wurde wahrscheinlich um 1894 gegründet.
Ein Zeitungsbericht vom 30. August 1899 schreibt in den Bramscher Nachrichten: Zitat: Rieste:
Der Tischlereimeister fiel in der vorigen Woche so unglücklich von einem beladenen Erntewagen; dass derselbe sich ein Bein brach.

Firmengeschichte           

Der Firmensitz befand sich in der Anfangszeit unweit des heutigen Sitzes entfernt (in einer kleinen Werkstatt).

Tischlermeister Hermann Heinrich Eckelmann wurde im Jahre 1862 geboren und gründete ca. 1894 die Tischlerei. Sein Bruder Christian Eckelmann geboren im Jahre 1865 war auch in der Tischlerei tätig und zog später 1889 nach Bremen.

Im Jahre 1912 stellte die Tischlerei Eckelmann die Kirchenbänke für die Emmauskapelle in Rieste her.

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Die Belegschaft aus dem Jahre 1927
Wilhelm Schallenberg, Heinrich Pahlmann, Hans-Jürgen Johann, Tischlereimeister Rudolf Heinrich Eckelmann, Friedel von Höne

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Dieses Bild wurde noch im 1. Firmensitz aufgenommen.
Im Jahre 1927 kaufte Rudolf Heinrich Eckelmann ein Grundstück vom Hof Pardiek. Nun wurde an der jetzigen Stelle ein Wohnhaus mit einer Werkstatt errichtet.

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Die Belegschaft 1933
Friedel von Höne, Wilhelm Schallenberg, Hermann Brockschmidt, Meister Rudolf Heinrich Eckelmann mit Sohn Rudolf, Hans-Jürgen
Johann, Gustav Werner

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Tischlerei Eckelmann im Jahre 1959
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Sein Sohn Rudolf Eckelmann lernte bei Weber in Osnabrück
das Tischlerhandwerk. Im Dezember 1954 bestand er die Meisterprüfung und übernahm den väterlichen Betrieb, da
sein Vater schon früh verstarb.

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Nun ist die Tischlerei schon in der 4. Generation und wird von Rainer Eckelmann, dem Sohn von Rudolf Eckelmann seit dem Jahr
2001 geführt. Er bestand seine Meisterprüfung im Jahre 1994.

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Wir beschäftigen zurzeit 4 Gesellen, einen Tischlergehilfen und bilden Lehrlinge aus.

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Es wurden stetig neue Maschinen angeschafft, so dass die Tischlerei heute mit modernster Technik (einem CNC Bearbeitungszentrum) arbeitet.

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Die Wünsche des Kunden sollen stets erfüllt werden.

Das Handwerk ist ein wichtiger Bestandteil in unserer Gesellschaft und wir hoffen, dass es noch lange erhalten bleibt. Somit sollte viel Wert auf die Ausbildungen im Handwerk gelegt werden.

Die Mitarbeiter nehmen an Fort- und Weiterbildungen teil.

Neben den traditionellen Arbeiten in unserer Tischlerei wie Reparaturen, Um- und Ausbauten, Fenster, Türen und Treppen, werden auch Speziallösungen in qualitativ hochwertiger guter Handwerksarbeit zu fairen Preisen angeboten.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern auf unserer Internet Seite.


Ihre
Tischlerei Eckelmann
Rainer & Sandra Eckelmann mit Lea und Jona
und Mitarbeiter





PRESSE:

In der Tischlerei Eckelmann wird Inklusion gelebt


Ludger gehört einfach dazu
Handwerksbetriebe haben es schwer. Kleine Handwerksbetriebe haben es schwerer. Rainer Eckelmann weiß das aus Erfahrung. Seit knapp 100 Jahren besteht das Familienunternehmen an der Sögelner Straße 5 in Rieste, das sein Großvater gründete. Der 40jährige Tischler ist der dritte Chef der Tischlerei Eckelmann und er geht mit seinem kleinen Unternehmen mitunter auch schon mal unkonventionelle Wege.
Denn Rainer Eckelmann hat, neben drei Festangestellten , einen Beschäftigten der Bersenbrücker Gemeinnützigen Werkstätten unter Vertrag. Auf eigene Faust war Ludger Blasczok in das Büro des Tischlermeisters hereingeschneit um zu fragen, ob er bei ihm arbeiten könne. ,,Warum nicht?“ dachte Rainer Eckelmann laut und Ludger Blasczok schlug ein. Das war vor ,,fünf oder sechs Jahren“. So ganz genau weiß das hier keiner mehr. Wichtig ist nur, ,,dass Ludger  dazugehört“. Er ist komplett im Kollegium integriert. Sagt offen und ehrlich was er denkt und erhält seine Antworten in ebendieser Form.
,,Es ist schön hier zu arbeiten“, sagt der Beschäftigte der Reha-Werkstatt Bramsche der sich dort eigentlich nicht so gerne sieht. Anstrengend seien  die Kollegen mitunter und irgendwie sei sein Platz woanders- nämlich hier, wissen die Gesellen von Rainer Eckelmann die immer auf Ludgers Hilfe zählen können.
Dabei müssen sie ihn gar nicht mit Aufträgen bedenken. ,,Er sieht die Arbeit schon von selbst“, lobt sein Chef der an allen Ecken etwas zu tun hat. Mal müssen Stühle geschliffen oder Beschläge sortiert, mal Regale aufgeräumt oder Scharniere geölt werden. Jedes Teil, das in dem Ausbildungsbetrieb an der Sögelner Straße gefertigt wird, ist Handarbeit und jede Bestellung ist machbar, betont Rainer Eckelmann, der gern neue Ideen entwickelt. Das war das Glück von Ludger Basczok der seit März diesen Jahres seinen festen Platz in der Tischlerei Eckelmann hat- und zwar nicht nur als Mitarbeiter der Werkstatt auf einem Außenarbeitsplatz: Bei Familienfeiern kommt er vorbei und grillt, bei allen Betriebsfesten war er schon als Praktikant immer ganz selbstverständlich dabei.
Berührungshemmungen kannte seine Kollegen von Anfang an nicht: Wo gehobelt wird fallen auch schon mal deutliche Worte und das trägt hier keiner dem anderen nach. ,,Wichtig ist, dass die Kollegen- gerade in diesem kleinen Verbund- aufeinander bauen können und das“ , so lobt der Chef, ,,ist immer der Fall. Und Ludger ist da, wo er gebraucht wird“. Manchmal vielleicht auch etwas zu ehrgeizig. ,,Du musst doch auch mal Deinen Urlaub nehmen“, stubste die Mittlerin zwischen Werkstatt und Unternehmen, Hildburg Schumacher den Tischlerei-Gehilfen neulich an. Doch Ludger Basczok wollte davon nichts hören: ,,Das kann ich doch nicht, es ist doch viel zuviel zu tun“, antwortete er nur.
Allerdings vergisst der Werkstatt-Beschäftigte bei allem Pflichtbewußtsein im Kreis der neuen Kollegen den Spaß nicht. Jetzt ist es wieder soweit: Er setzt er sich eine Kindergeburtstagskrone auf, balanciert eine silberne Kugel in der Hand und nimmt auf einemm der hölzernen Geburtstagsthrone, die die Tischlerei Eckelmann für ,,Bullermeck“ fertigte, Platz. ,,Jetzt tanzt alles nach meiner Pfeife“ grinst König Blasczok glücklich während er sich fotografieren lässt. Und seine Kollegen prophezeien feixend: ,,Das Bild kommt genau hier an die Wand!“                                  
von Christine Saemann